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Ratgeber

WAVE Barrierefreiheit: den eigenen Shop Schritt für Schritt prüfen

Veröffentlicht am 27. Oktober 2026

Mit WAVE prüfen Sie die Barrierefreiheit Ihres Shops, indem Sie Startseite, Produktseite und Warenkorb einzeln in der WAVE-Browsererweiterung öffnen und jede Meldung der Reihe nach abarbeiten: zuerst Errors und Contrast Errors, dann Alerts, zuletzt Features, Structural Elements und ARIA als Kontrolle. Ein Bericht ohne Errors heißt dabei nur, dass WAVE nichts gefunden hat; WebAIM schreibt selbst: „WAVE cannot tell you if your web content is accessible.“

WAVE ist ein Prüfwerkzeug von WebAIM. Dieser Artikel führt Sie mit WAVE durch die drei wichtigsten Seiten eines Onlineshops, erklärt jede Meldungsart und gibt Ihnen zu jeder häufigen Meldung eine Checkliste: was sie bedeutet, wie Sie prüfen, ob sie echt ist, wie Sie sie im Shop beheben und welches Kriterium der WCAG 2.2 dahintersteht. Wie der automatische Test mit Tastatur, Zoom und Screenreader zu einer ganzen Prüfung zusammenpasst, steht in der Übersicht Website auf Barrierefreiheit prüfen: Checkliste für Onlineshops.

Alle Angaben über WAVE stammen aus der WAVE-Hilfe, der Seite zu den Browsererweiterungen, den Hinweisen zur Bedienung und der WAVE-Dokumentation aller Meldungen, alle gelesen am 27.10.2026. Die Oberfläche von WAVE ist englisch; Menü- und Meldungsnamen stehen deshalb hier im englischen Original.

Online-Version oder Erweiterung: was Sie für einen Shop brauchen

WAVE gibt es in zwei Formen, die für einen Shop einen großen Unterschied machen:

Online-Version auf wave.webaim.orgBrowsererweiterung
So starten SieAdresse der Seite in das Formular auf wave.webaim.org eingeben und absendenauf das WAVE-Symbol rechts neben der Adresszeile klicken, Strg+Umschalt+U (Mac: Befehlstaste+Umschalt+U) drücken, in Edge das Kürzel bei Bedarf auf der Seite zur Verwaltung der Erweiterungen festlegen, oder im Kontextmenü „WAVE this page“ wählen
BrowserjederChrome, Firefox und Edge
Skriptelaut WebAIM werden aus Sicherheitsgründen nicht immer alle Skripte der Seite ausgeführtprüft die Seite so, wie Ihr Browser sie gerade zeigt, nachdem die Skripte gelaufen sind
Warenkorb, Kundenkonto, Checkoutsieht nicht Ihren Warenkorb, weil die Seite nicht mit Ihrer Sitzung geladen wirdprüft auch passwortgeschützte und dynamisch erzeugte Seiten
Datendie Adresse geht an den WAVE-Serverlaut WebAIM wird keine Information an den WAVE-Server gesendet
Geeignet füreinen schnellen Blick auf die Startseitedie ganze Prüfung in diesem Artikel

Quellen: WAVE-Hilfe und WAVE Browser Extensions, gelesen am 27.10.2026. Dass die Online-Version Ihren Warenkorb nicht sieht, ist unsere Lesart der Hilfe: Dort steht, dass Seiten je nach Browser, Standort sowie Sitzungs- und Cookie-Daten unterschiedliche Inhalte ausliefern und die Ergebnisse der Versionen deshalb voneinander abweichen können. Ein Warenkorb hängt an genau diesen Sitzungsdaten.

Unsere Empfehlung: Installieren Sie die Erweiterung über die Links auf der Erweiterungsseite von WebAIM und prüfen Sie alle drei Seiten damit. Laut WebAIM kommen Updates der Erweiterung automatisch. Ein erneuter Klick auf das Symbol oder das Neuladen der Seite entfernt die WAVE-Ansicht wieder.

Die Bedienoberfläche in einer Minute

Nach dem Start fügt WAVE Symbole direkt in Ihre Seite ein und zeigt eine Seitenleiste. Laut den Hinweisen zur Bedienung besteht die Oberfläche aus drei Bereichen: der WAVE-Seitenleiste, Ihrer Seite mit den eingefügten Symbolen und dem Code-Bereich. Die Seitenleiste hat die Reiter Details, Reference, Structure und Contrast.

Wenn die Seite mit den eingefügten Symbolen zerfällt, ist das laut WebAIM normal; auch dann hilft es, Styles auszuschalten.

Die sechs Meldungsarten

Die WAVE-Dokumentation teilt jede Meldung in eine von sechs Kategorien. Die Spalte „Was Sie tun“ ist unsere Empfehlung für die Abarbeitung im Shop.

KategorieWas WebAIM dazu sagtWas Sie tun
ErrorsRote Symbole zeigen laut WAVE-Hilfe Fehler, „that need to be fixed“. Sehen Sie ein rotes Symbol, hat die Seite fast sicher ein Problem.jeden Fund beheben, nach der kurzen Echtheitsprüfung unten
Contrast Errorseine Meldung: „Very low contrast“, Text unter 4,5:1 oder großer Text unter 3:1Farbe im Theme ändern; eine Farbe behebt meist viele Funde auf einmal
AlertsGelbe Symbole markieren laut Hilfe Elemente, die Sie sich ansehen solltenjeden Alert von Hand beurteilen; viele sind in Ordnung, einige sind echte Barrieren
FeaturesGrüne Symbole zeigen Dinge, die die Barrierefreiheit „probably“ verbessern, die Sie aber prüfen solltenInhalt kontrollieren, etwa ob ein vorhandener Alternativtext auch sinnvoll ist
Structural ElementsÜberschriften, Listen, Bereiche wie header, nav, main, footer und TabellenGliederung kontrollieren, vor allem im Reiter Structure
ARIAStellen, an denen ARIA-Rollen, -Zustände oder -Eigenschaften im Code stehennur ansehen, wenn ein Fund aus den anderen Kategorien auf dieselbe Stelle zeigt, oder mit dem Tastaturtest gegenprüfen

WebAIM schreibt in der Hilfe ausdrücklich, dass das Ziel nicht sein soll, alle Symbole loszuwerden, außer den Errors: Sie können ein Problem für Nutzer darstellen, müssen aber ebenfalls von Hand beurteilt werden. Die übrigen Symbole sollen laut WebAIM die Prüfung von Hand erleichtern. Grüne Features und Structural Elements sind also kein Arbeitsauftrag, sondern Prüfhilfe; Alerts beurteilen Sie dagegen einzeln, weil einige davon echte Barrieren sind.

Schritt für Schritt: Startseite, Produktseite, Warenkorb

Die Reihenfolge und die Stationen sind unser Vorschlag für einen typischen kleinen Shop.

Schritt 1: Startseite prüfen

  1. Öffnen Sie die Startseite in Chrome, Firefox oder Edge. Lassen Sie das Cookie-Banner zunächst offen und starten Sie WAVE. So prüfen Sie den Zustand, den jeder neue Besucher sieht.
  2. Notieren Sie, welche Errors und Contrast Errors WAVE in der Seitenleiste meldet, im Protokoll am Ende dieses Artikels.
  3. Blenden Sie mit den Kontrollkästchen alles außer Errors aus. Klicken Sie jedes Fehlersymbol an, öffnen Sie Code, und gehen Sie die passende Checkliste unten durch.
  4. Dann Contrast Errors, dann Alerts.
  5. Öffnen Sie Structure und prüfen Sie, ob die Überschriften die Seite sinnvoll gliedern.
  6. Schalten Sie Styles aus und lesen Sie die Seite von oben nach unten. Steht das Menü vor dem Inhalt, und folgt der Inhalt einer verständlichen Reihenfolge?
  7. Akzeptieren oder schließen Sie das Cookie-Banner, laden Sie die Seite neu und starten Sie WAVE erneut. Jetzt sehen Sie die Startseite ohne Banner.

Typische Funde auf der Startseite: verlinktes Logo ohne Alternativtext, Warenkorb- und Lupen-Symbol als leerer Link oder leere Schaltfläche, Suchfeld ohne Beschriftung, Werbebanner mit Text auf Bild, Newsletter-Feld im Fuß ohne Label, grauer Text im Fußbereich mit zu wenig Kontrast.

Schritt 2: Produktseite prüfen

  1. Öffnen Sie eine Produktseite mit Varianten, also mit Größe oder Farbe. Starten Sie WAVE und arbeiten Sie die Punkte 2 bis 6 aus Schritt 1 ab.
  2. Schließen Sie WAVE, wählen Sie eine Variante, öffnen Sie die Bildergalerie oder die Größentabelle und starten Sie WAVE erneut. Weil die Erweiterung die Seite so prüft, wie der Browser sie gerade zeigt, erfasst sie so nach unserer Lesart auch Inhalte, die erst nach einem Klick entstehen.
  3. Legen Sie das Produkt in den Warenkorb. Öffnet sich ein Mini-Warenkorb oder ein Fenster „Artikel hinzugefügt“, starten Sie WAVE noch einmal, solange es offen ist.

Typische Funde auf der Produktseite: Produktbilder ohne Alternativtext oder mit dem Dateinamen als Alternativtext, Farbfelder als Schaltflächen ohne Namen, Plus und Minus am Mengenfeld als leere Schaltflächen, Variantenauswahl ohne Beschriftung, Streichpreis und Grundpreis in hellem Grau, eingebettetes YouTube-Video, verlinktes PDF-Datenblatt, Produktbild und Produktname als zwei Links zum selben Ziel in empfohlenen Produkten.

Schritt 3: Warenkorb und Checkout prüfen

  1. Legen Sie in Ihrem Browser mindestens ein Produkt in den Warenkorb und öffnen Sie die Warenkorbseite. Starten Sie WAVE über die Erweiterung, nicht über wave.webaim.org.
  2. Arbeiten Sie die Punkte 2 bis 6 aus Schritt 1 ab. Achten Sie besonders auf Mengenfeld, Entfernen-Schaltfläche, Gutscheinfeld und Versandrechner.
  3. Gehen Sie in den Checkout und prüfen Sie jede Stufe einzeln: Adresse, Versandart, Zahlungsart, Übersicht. Schicken Sie keine Bestellung ab.
  4. Lassen Sie im Adressformular ein Pflichtfeld leer, senden Sie das Formular ab und starten Sie WAVE erneut. So prüft WAVE auch die Fehlermeldungen.
  5. Wenn Sie ein Kundenkonto anbieten: Anmeldung und Registrierung ebenso prüfen.

Typische Funde im Warenkorb und Checkout: Mengenfeld und Gutscheinfeld ohne Label, Kontrollkästchen für AGB oder „Lieferadresse wie Rechnungsadresse“ ohne Beschriftung, Gruppen von Optionsfeldern für Versand- und Zahlungsart ohne fieldset (Alert „Missing fieldset“), Fehlermeldungen in rotem Text mit zu wenig Kontrast.

Zahlungsfelder fremder Anbieter. Liegt ein Kartenfeld oder Bezahlfenster in einem eingebetteten Rahmen eines Zahlungsanbieters, beheben Fehler darin nicht Sie, sondern der Anbieter. Notieren Sie den Fund trotzdem und geben Sie ihn an den Anbieter weiter.

Ist die Meldung echt? Fünf Prüffragen

Bevor Sie etwas ändern lassen, stellen Sie zu jedem Error diese Fragen. Frage 1 stützt sich auf die WAVE-Hilfe, Frage 3 auf die WAVE-Dokumentation, Frage 4 auf die WCAG 2.2; Fragen 2 und 5 sind unsere Empfehlung:

  1. Ist das Element versteckt? WAVE prüft absichtlich auch Inhalte, die mit CSS, dem hidden-Attribut oder aria-hidden versteckt sind, etwa Dropdown-Menüs, Reiter, Dialoge und Karussells. In der Seitenleiste erscheinen solche Symbole leicht abgeblendet. Wird das Element nie angezeigt, darf der Error laut WebAIM ignoriert werden. Ein Mini-Warenkorb oder ein Untermenü wird aber angezeigt, sobald jemand es öffnet; dann ist der Fund echt.
  2. Ist der Inhalt im Rahmen eines Drittanbieters? Bewertungs-Widgets, Chat, Karten oder Zahlungsfelder: Der Fund ist echt, aber der Anbieter muss ihn beheben.
  3. Stimmt die Regel für diesen Fall? Jede Meldung in der Dokumentation hat einen Abschnitt „The Algorithm... in English“. Er sagt genau, was WAVE prüft. „Possible heading“ etwa meldet jeden kurzen Absatz in großer oder fetter Schrift; ist das ein Preis und keine Überschrift, ist der Alert erledigt.
  4. Ist der Kontrastfund eine Ausnahme? Kriterium 1.4.3 nimmt Text in inaktiven Bedienelementen, reine Dekoration und Logos aus (WCAG 2.2, 1.4.3). Eine ausgegraute Schaltfläche „In den Warenkorb“, solange keine Größe gewählt ist, ist deshalb kein Verstoß gegen 1.4.3.
  5. Zeigen viele Funde auf dieselbe Ursache? 40 Contrast Errors mit derselben Farbe sind eine Änderung im Theme, nicht 40.

Checkliste je häufiger Meldung: Errors

Die Kriterien stammen aus dem Abschnitt „Relevant WCAG 2.2 Success Criteria“ der WAVE-Dokumentation und sind gegen die WCAG 2.2 in der Fassung vom 12. Dezember 2024 geprüft, beides gelesen am 27.10.2026. Wo WAVE mehrere Kriterien nennt, stehen hier die wichtigsten; die vollständige Liste finden Sie bei jeder Meldung in der Dokumentation. Die Zeile „Wer behebt es“ ist unsere Einschätzung für typische Shops.

Missing alternative text

Linked image missing alternative text

Empty button

Missing form label

Language missing or invalid

Missing or uninformative page title

Empty heading

Broken ARIA reference

Checkliste: Contrast Errors

Very low contrast

Checkliste: die häufigsten Alerts

Alerts sind kein Fehlerurteil. Die Tabelle sagt, wann ein Alert im Shop ein echtes Problem ist. Die wichtigsten Kriterien laut WAVE-Dokumentation, gelesen am 27.10.2026; die Spalten „Echt, wenn“ und „Beheben im Shop“ sind unsere Einschätzung auf Grundlage der Dokumentation.

AlertBedeutetEcht, wennBeheben im ShopKriterium
Suspicious alternative textAlternativtext ist zum Beispiel ein Dateiname, „image“, „logo“ oder beginnt mit „image of“fast immeraussagekräftigen Text eintragen, ohne „Bild von“1.1.1 (A)
Redundant alternative textAlternativtext gleicht Text in bis zu 15 Zeichen Abstand, etwa Produktname unter dem ProduktbildScreenreader hören dasselbe zweimallaut WebAIM meist alt="" am Bild, weil der Text daneben steht1.1.1 (A)
Redundant linkzwei nebeneinanderliegende Links zum selben Ziel; WebAIM nennt als Beispiel Produktbild und Produktnamebei vielen Produktkacheln ist das für Tastaturnutzer doppelte ArbeitBild und Name in einen Link fassen, Bild mit alt=""2.4.4 (A)
Suspicious link textLinktext wie „hier“, „mehr“, „weiterlesen“; WAVE prüft dafür eine Liste englischer Wörterder Linktext allein das Ziel nicht verrät; deutsche Linktexte wie „mehr“ müssen Sie selbst suchenLinktext ausschreiben, etwa „Versandkosten ansehen“2.4.4 (A)
Missing first level headingdie Seite hat keine h1fast immer; die h1 sollte laut WebAIM die wichtigste Überschrift sein, auf der Produktseite der ProduktnameProduktname oder Seitentitel als h1 ausgeben1.3.1 (A), 2.4.6 (AA)
Skipped heading leveleine Ebene wird übersprungen, etwa h1 direkt zu h3die Gliederung dadurch unklar wirdÜberschriftenebenen im Seiteneditor anpassen, Größe per Gestaltung statt per Ebene1.3.1 (A), 2.4.6 (AA)
Possible headingkurzer Absatz in großer oder fetter Schriftder Text wirklich einen Abschnitt einleitet; Preise und Werbesätze sind keine Überschriftechten Abschnittstitel als Überschrift formatieren1.3.1 (A)
Missing fieldsetzwei oder mehr Kontrollkästchen oder Optionsfelder mit gleichem Namen ohne fieldsetdie Gruppe eine Frage hat, etwa „Versandart“ oder „Größe“Gruppe in fieldset mit legend fassen1.3.1 (A), 3.3.2 (A)
Select missing labelAuswahlliste ohne Beschriftungdie erste Option den Zweck nicht nennt, etwa nur „Bitte wählen“; nennt sie ihn, ist laut WebAIM kein Label nötigsichtbare Beschriftung zuordnen1.3.1 (A), 3.3.2 (A)
Orphaned form labelBeschriftung ohne zugeordnetes Feldfast immer, die Zuordnung ist kaputtfor-Attribut und ID abgleichen1.3.1 (A)
No page regionskeine Bereiche wie header, nav, main, footerfast immerTheme muss die Bereiche auszeichnen1.3.1 (A), 2.4.1 (A)
YouTube video, HTML5 video or audioein Video oder Audio ist eingebundendas Video gesprochene Inhalte ohne gute Untertitel hat; automatische YouTube-Untertitel sind laut WebAIM meist nicht gleichwertigUntertitel prüfen und korrigieren, bei Audio eine Abschrift1.2.2 Untertitel (A)
Link to PDF documentLink auf eine PDF-Dateidas PDF nicht barrierefrei istPDF prüfen; WebAIM rät, im Linktext zu sagen, dass ein PDF öffnet, und den Inhalt oft zusätzlich als HTML anzubietenWAVE nennt kein Kriterium; wie Sie das PDF selbst prüfen, zeigt PDF Barrierefreiheit prüfen
Tabindexein positiver tabindex-Wertfast immer, die Tab-Reihenfolge wird künstlich veränderttabindex entfernen2.4.3 Fokus-Reihenfolge (A)

Features, Structural Elements und ARIA richtig lesen

Diese drei Kategorien melden keine Fehler, aber sie zeigen Ihnen, was Sie von Hand prüfen sollten:

Was WAVE nicht prüft

WebAIM sagt das selbst in der Hilfe: Nur ein Mensch kann beurteilen, ob eine Seite barrierefrei ist; die Abwesenheit von Errors heißt nicht, dass die Seite barrierefrei oder konform ist, und WebAIM vergibt deshalb weder ein „bestanden“ noch ein Siegel. Konkret für Ihren Shop:

Auch das W3C betont in seiner Anleitung zur Auswahl von Prüfwerkzeugen: „Tools cannot check all accessibility aspects automatically.“ Wollen Sie ein zweites Werkzeug mit anderer Regelbasis danebenlegen, zeigt der Artikel Lighthouse-Barrierefreiheit selbst prüfen, wie Sie den Lighthouse-Wert richtig lesen.

Protokollvordruck

Kopieren Sie die Tabelle in ein Dokument oder eine Tabellenkalkulation. Eine Zeile je Fund; dieselbe Ursache an mehreren Stellen ist eine Zeile mit Anzahl.

Kopfdaten: Datum: ______ · Geprüft von: ______ · Browser und WAVE-Version (Erweiterung oder online): ______ · Theme und Version: ______ · Anlass (Erstprüfung, Update, neues Plugin): ______

Seite und ZustandAdresseErrorsContrast ErrorsMeldungAnzahlEcht? (ja / nein, Grund)KriteriumCode-Ausschnitt oder ElementZuständigBehoben am
Startseite mit Cookie-Banner
Startseite ohne Banner
Produktseite
Produktseite nach Variantenwahl
Mini-Warenkorb oder Hinweisfenster
Warenkorb
Checkout Adresse (mit Fehlermeldung)
Checkout Versand und Zahlung

So beschreiben Sie einen Fund für Ihre Agentur: „Produktseite Leinenkissen, WAVE-Erweiterung in Firefox, Error ‚Empty button‘, 2 Mal: Plus und Minus am Mengenfeld haben keinen Namen. Kriterien laut WAVE 1.1.1 und 2.4.4. Code-Ausschnitt anbei.“ Nennen Sie Seite, Zustand, Meldung und den Ausschnitt aus dem Code-Reiter.

Reihenfolge beim Beheben, unser Vorschlag: zuerst Errors im Warenkorb und Checkout, dann auf der Produktseite, dann auf der Startseite; danach Contrast Errors nach Farbe gebündelt; zuletzt die echten Alerts. Nach jeder Änderung starten Sie WAVE auf derselben Seite erneut.

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie nicht jede Seite selbst mit WAVE durchgehen möchten, machen Sie den kostenlosen Scan. Der Gratis-Scan prüft Startseite, Produktseite und Warenkorb und zeigt, was zuerst behoben werden sollte. Wie WAVE ist er ein automatischer Test und ersetzt den Tastaturtest und Ihren eigenen Blick auf Texte und Abläufe nicht.

Stand: 27.10.2026. Quellen gelesen am 27.10.2026.

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Wir prüfen

  1. Startseite in einem echten Browser öffnen
  2. Automatisch nach WCAG 2.2 AA prüfen, mit axe-core
  3. Bis zu drei Unterseiten prüfen: ein Produkt, den Warenkorb, die Barrierefreiheitserklärung
  4. Ergebnis mit Punktzahl und den wichtigsten Befunden zusammenstellen